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Aufstieg vom Basislager zum Gipfel des Mount Everest

Bisher haben weniger als 5.000 Menschen einem Blick vom Gipfel des Mount Everest aus live erlebt, darunter 40 Deutsche.

Obwohl der Zugang zum nördlichen Basislager in Tibet sehr einfach ist. Von dort aus ist der Aufstieg zum Gipfel des Mount Everest jedoch schwieriger als von der nepalesischen Südseite.

Aufstieg zum Gipfel vom nördlichen Basislager

Während des mehrtägigen Aufstiegs zum Gipfelplateau des Mount Everest richtet man seine Etappen auf mehrere Zwischenlager aus, die in folgenden Höhenlagen zu finden sind: Camp I (etwa 5.180 Meter), Camp II (etwa 6.100 Meter), Camp III (etwa 6.500 Meter), Camp IV (etwa 7.010 Meter), Camp V (etwa 7.775 Meter) bzw. Camp VI (etwa 8.230 Meter). Der Aufstieg über die Nordroute ist aufgrund der sehr weiten Wege anspruchsvoller als über die Südroute. Auch der Aufenthalt in der so genannten Todeszone (über 7.500 Metern) ist um einen bis zwei Tage länger als über südliche Variante.

Aufstieg zum Gipfel vom südlichen Basislager

Die Südroute gilt als die Standardroute und wurde auch bei der Erstbesteigung gewählt, da sie im Vergleich zur Nordroute kürzer und einfacher ist. Der erste Abschnitt ist der Khumbu-Eisbruch. Man überquert ihn mit Hilfe der jeweils zu Saisonbeginn von Sherpas gelegten Leitern und fixierten Seilen.
Weiter geht es zum Tal des Schweigens. In diesem vom Mount Everest, Lhotse und Nuptse eingeschlossenen und etwa 3.000 Meter langen Kar befinden sich die Lager Camp I (etwa 5.980 Meter), Camp II (etwa 6.495 Meter) und Camp III (etwa 7.280 Meter). Der weitere Verlauf der Südroute führt über die vergletscherte und (etwa 60 Grad) steile westliche Lhotse-Flanke.  Danach kommt der Südsattel zwischen Lhotse und Everest, wo man das Camp IV (7.926 Meter) für die Gipfeletappe einrichtet hat.