Beste Beispiele der Panikmache [ zurück ]
Universität von Kalifornien in Berkeley zog ihre Entscheidung zum Aussperren asiatischer Studenten zurück

Die Universität von Kalifornien in Berkeley greift im Kampf gegen SARS zu drastischen Maßnahmen. Sie schickte Anfang Mai allen Studenten aus China, Taiwan und Singapur, die sich im Sommersemester in Berkeley einschreiben wollten, eine Absage. Betroffen seien etwa 500 Studenten. Nach Medienberichten ist Berkeley die erste Universität in den USA, die sich zu einem solchen Schritt entschloss. Jedoch nur 10 Tage später hat die Universität bereits ihren Fehler eingesehen und zog ihre Entscheidung zurück!

Warnung vor SARS-Infektion über Zahnersatz ist verantwortungslose Panikmache

Die BZÄK weist Mutmaßungen des Präsidenten der Zahntechnikerinnungen als Spiel mit der Angst zurück

08.05.2003 Berlin - Als "verantwortungslose Panikmache" hat die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) die Warnung des Präsidenten der Zahntechnikerinnungen, Lutz Wolf, vor möglicher Ansteckung von Patienten mit dem SARS-Virus über aus China importierten Zahnersatz zurückgewiesen. In einem Zeitungsinterview hatte Wolf behauptet, es bestehe die theoretische Möglichkeit, dass Patienten die Lungenseuche über Zahnersatz aus SARS-gefährdeten Staaten direkt implantiert werde. Nach Aussage des Robert-Koch-Instituts und auf Grund der aktuellen Erkenntnisse der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Überlebensfähigkeit des Virus schließt die Bundeszahnärztekammer eine solche Infizierung unter den Kautelen der für die Zahnarztpraxen vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen über Zahnersatz aus.

"Was Herr Wolf hier treibt, ist ein durchsichtiges Spiel mit der Angst um lästige Konkurrenten auszuschalten. Patienten sollten sich von solchen irreführenden, auf reiner Mutmaßung basierenden Horror-Szenarien nicht verunsichern lassen", erklärt die Bundeszahnärztekammer.

Patienten, die sich informieren möchten, können sich an die kostenfreie Hotline der Bundeszahnärztekammer wenden, die bundesweit unter der Rufnummer 0800-8233283 erreichbar ist. Hier lässt sich die nächstgelegene Patientenberatung erfragen.

Bundeszahnrztekammer: http://www.bzaek.de

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